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Bücher über Kulturwandel

Wenn Du mehr über den Kulturwandel wissen möchtest, den wir uns vorstellen, findest Du hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Bücher, die unsere Vision und Ideen geprägt haben. Ein empfehlenswertes Buch für den Einstieg ist "Die schönere Welt, die unser Herz kennt, ist möglich" von Charles Eisenstein.

Was können wir als Einzelne tun, um unsere Welt zu einem besseren Ort zu machen? Charles Eisenstein stellt dem allgegenwärtigen Zynismus eine kraftvolle und ermutigende These entgegen: Wir alle sind miteinander verbunden. Schon kleine, persönliche Gesten von Mut, Freundschaft und Selbstvertrauen bergen eine ungeahnte transformatorische Kraft. Wenn wir dieses Prinzip des Interbeing anwenden, können wir zur Überwindung der Separation und einem positiven Wandel beitragen—damit die schönere Welt möglich wird, die wir in unseren Herzen längst erahnen.

A New Republic of the Heart spricht unsere globale Metakrise in all ihren Aspekten, aus einer umfassenden Perspektive an: ökologisch, ökonomisch, politisch und kulturell. Es ist bemerkenswert, dass Terry Patten unsere globalen und gesellschaftlichen Krisen und Chancen als persönliche Herausforderungen für uns formuliert—und zwar auf eine Art und Weise, die unsere üblichen Intellektualisierungs- und Vermeidungsstrategien durchdringt. Er zeigt auf, dass unsere eigene Zukunft und die Zukunft unseres Ökosystems von der Verwirklichung unserer zutiefst menschlichen Qualitäten wie Intelligenz, Einfühlungsvermögen und Mut abhängt.

Mit persönlichen Einsichten und wissenschaftlichen Erkenntnissen beschreibt Charles Eisenstein, wie die Quantifizierung der Natur zu einer unvollständigen Interpretation unserer globalen ökologischen Krise führt. Er erklärt, warum unsere daraus entstehende „Kampf“-Mentalität unsere vielfältigen Probleme nicht lösen wird. In dieser tief gehenden Erforschung unserer gegenwärtigen Kultur plädiert Eisenstein für die Überwindung des ausschließlichen Fokus auf CO2-Emissionen, um eine weitere Perspektive jenseits unseres kurzsichtigen und unvollständigen Ansatzes zu sehen: Flüsse, Wälder und andere Lebewesen sind in sich selbst heilig und wertvoll—nicht nur als CO2-Guthaben.

Wir plündern die Ozeane, Wälder und Böden, missbrauchen Tiere und Pflanzen und haben den Planeten an den Rand des ökologischen Kollaps gebracht: letztlich alles nur, um an immer mehr Geld zu kommen und alles käuflich zu machen. Ökonomie der Verbundenheit heißt, die Interessen des Einzelnen, der menschlichen Gemeinschaft und der Natur nicht mehr in Konkurrenz zueinander stehen zu lassen. Sie ergänzen sich gegenseitig—und können das Leben auf unserem Planeten auf eine ganz neue Qualitätsstufe heben.

Charles Eisensteins profunde Analyse aus über zehn Jahren Forschungsarbeit zu essenziellen Lebensbereichen wie Wissenschaft, Religion, Spiritualität, Technologie, Wirtschaft, Bildung u.v.m. zeigt, dass die Konsequenz unserer Selbstsucht uns und der Welt enorm schadet. Seine grundlegende Erkenntnis: Nicht Kontrolle, Separation und Wettbewerb sind das Fundament des Menschseins, sondern Vertrauen, Liebe und ein respektvolles Miteinander. Nur die Entwicklung eines ganzheitlichen Menschenbildes kann uns vom Zeitalter der Trennung ins Zeitalter der Wiedervereinigung führen.

John Schumaker argumentiert, dass wir an den falschen Orten nach Glück suchen und keine Ahnung haben, wie man tiefes und authentisches Glück findet. Schumaker führt uns durch die Geschichte, über Kulturen, Literatur, Religionen und Philosophien hinweg, um zu zeigen, wie unsere heutige Konsumkultur für das Glück sowie für allgemeines emotionales Wohlbefinden toxisch ist. Dann bietet er Möglichkeiten an, wie wir neues, tiefes und dauerhaftes Glück finden können.

Was bedeutet Erleuchtung – ist sie eine Flucht von den Schwierigkeiten der Welt oder eine Form psychologischer Heilung? Wie kann man moderne wissenschaftliche Theorie mit alten religiösen Lehren in Einklang bringen? Was ist unsere Rolle im Universum? Loy zeigt uns, dass weder der Buddhismus noch die säkulare Gesellschaft alleine ausreichen, um diese Fragen zu beantworten. Stattdessen untersucht er die unerwarteten Schnittpunkte beider Kulturen. Durch diesen Austausch entdeckt er einen neuen buddhistischen Weg, der den wichtigen Traditionen des Buddhismus treu bleibt, aber dennoch mit der Moderne zu vereinbaren ist.

Auf der Basis jahrelanger persönlicher Erfahrung und zahlreicher wissenschaftlicher Studien präsentiert Matthieu Ricard uns sein Verständnis des Altruismus als alles entscheidende Antwort auf die großen Herausforderungen unserer Zeit: Wirtschaftliche Ungleichheit, Umweltschutz und Nachhaltigkeit, die Frage nach dem Lebenssinn. Hier kann der Altruismus uns allen Leitlinie sein für ein besseres Leben. Die gute Nachricht: Wir alle sind von Geburt an mit dieser Qualität ausgestattet. Und wir können lernen, sie sinnvoll zu nutzen. Dieses Buch gibt dem Leser praktische und inspirierende Werkzeuge zur Entwicklung des eigenen Mitgefühls an die Hand.

Was hat der Buddha gelehrt, das über Vorstellungen und Ideen, die Teil des Weltbildes seiner Zeit waren, hinausging und für uns heute noch hilfreich und wichtig sein kann? „Jenseits des Buddhismus“ wirft einen Blick auf die Zeit vor dem Buddhismus, der Zeit des Buddha, bevor seine Lehre zu einer Religion, einem -ismus wurde. Stephen Batchelor entwickelt die Vision eines säkularen Buddhismus, der uns eine undogmatische, praktische und ethische Orientierung für ein gedeihendes Leben in dieser Welt vermittelt.

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Tiefer Schauen

Kontemplation

Vertiefungen der Praxis

Die Praxis von Meditierenden vertieft sich über viele Jahre und Jahrzehnte. Aufgrund des tiefgreifenden Wandels, den die Praktizierenden durchlaufen, sind Phasen der Orientierungslosigkeit zu erwarten. In diesem Beitrag betrachtet Andreas die langfristige Entwicklung von Meditierenden und stellt mögliche Orientierungshilfen vor.

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