Impulse für zwischendurch

Search
Generic filters
Filter by Categories
Übung
Impuls
Kontemplation
Inspiration

Hazy Blue Mountain

Hazy blue mountain at a distance
How far away are you?

To me, you are right here
Closer than the tip of my nose

How could I ever believe
You were outside of me?

— Andreas Frickinger

  • Alle Impulse
  • Charles Eisenstein
  • Kulturwandel
  • Zitate
  • Meditieren
  • Mitgefühl
  • Poesie
  • Tod
  • Wunder
  • Geschichten
Alle Impulse
  • Alle Impulse
  • Charles Eisenstein
  • Kulturwandel
  • Zitate
  • Meditieren
  • Mitgefühl
  • Poesie
  • Tod
  • Wunder
  • Geschichten

A Big Heart

People in the world aren’t balanced
Love and hate, they do both to extremes
You have to take this heart
And make it bigger

Compassion can overcome all hardships
If you see all beings with a compassionate heart
Then your heart is big
And all troubles are gone

— From the documentary Amongst White Clouds

About Fearlessness

The wise do not fear death
Nor do they grieve
For what cannot be lost

Having looked deeply
Into the heart of experience
They can see beyond
The polarity of life and death

— Andreas Frickinger

Acting like a Thief

There’s nothing real from the start
Every day, morning to night, gathering things

Big and small valuables
Money, name and recognition
Gathering it all up into your lap

Like you’re holding the golden key
Busy your whole life for nothing
Acting like a thief

Why not put all this energy to liberation?
Put this mind to the Path

— From the documentary Amongst White Clouds

Busy, Busy, Mine, Mine

Ten thousand things, all in this breath
Why are people in this world so busy?
Just for this one breath
They say “busy, busy, mine, mine…”

Busy a whole lifetime for “Me”
When this breath is cut off
You let go of the whole universe
Why not let go from the start?

— From the documentary Amongst White Clouds

Das Denken

Das Denken erschafft die Wirklichkeit und behauptet dann: Ich war es nicht.

— David Bohm, Quantenphysiker & Philosoph

Das vergessene Geschenk

Der intuitive Geist ist ein heiliges Geschenk und der rationale Verstand ein treuer Diener. Wir haben eine Gesellschaft erschaffen, die den Diener ehrt und das Geschenk vergessen hat.

— Albert Einstein

Die außergewöhnliche Ironie

Die außergewöhnliche Ironie ist, dass wir so besessen davon sind, unseren eigentlichen Schatz auszunutzen und zu missbrauchen—eine intakte Biosphäre mit gesunden Wäldern und Mutterboden, Seen und Ozeanen voller Meereslebewesen, einer unverschmutzten Atmosphäre—um etwas zu maximieren, das an sich überhaupt keinen Wert hat—nämlich digitale Nummern auf Bankkonten. Da alle Volkswirtschaften der Welt hundertprozentige Tochtergesellschaften der Biosphäre der Erde sind, zerstört unsere Sucht nach unbegrenztem wirtschaftlichen Wachstum die Ökosysteme unseres Planeten.

— David Loy, buddhistischer Lehrer (aus dem Buch „Ecodharma„)

Die richtigen Fragen stellen

Unser Problem ist nicht, dass wir die Fragen falsch beantworten. Wir stellen nicht einmal die richtigen Fragen. Um zu den richtigen Fragen zu gelangen, müssen wir einige Dinge loslassen, von denen wir dachten, dass wir sie wussten.

— Charles Eisenstein, Visionär & Philosoph (aus dem Kurs „Unlearning: for Change Agents„)

Ego

Frage: Wieviel „Ego“ braucht es?
Antwort: Gerade genug, um nicht vor einen Bus zu laufen.

— Shunryu Suzuki, Zen-Meister, 20. Jhd.

Ein außergewöhnliches Leben

Sie wären verrückt, wenn Sie sich mit dem Polieren des Silberbestecks beschäftigen, während Ihr Haus abbrennt. Gleichermaßen ist es verrückt, in der heutigen Welt ein normales Leben zu führen. Wenn nicht Millionen von Kindern unterernährt wären, wenn Folter nicht rund um den Globus zum Alltag gehörte, wenn nicht Tierarten und ganze Ökosysteme vom Aussterben bedroht wären, wenn Genozid für immer der Vergangenheit angehören würde, wenn es all die aufgeführten Ungerechtigkeiten nicht gäbe—dann wäre vielleicht das uns präsentierte „normale“ Leben vernünftig. Dann würde es vielleicht einen Sinn ergeben, in Sportveranstaltungen, Seifenopern, im Wertpapiermarkt, in der Anhäufung von Konsumgütern oder im Privatleben von Prominenten aufzugehen. Innerhalb der Wirklichkeit unserer heutigen Welt ist jedoch das einzig sinnvolle Leben ein außergewöhnliches Leben.​

— Charles Eisenstein, Visionär & Philosoph (aus dem Buch „Die Renaissance der Menschheit“)

Ein gutes Herz

Die wirkliche Essenz des menschlichen Wesens ist die Güte. Es gibt noch andere Qualitäten, die sich aus der Erziehung, dem Wissen ergeben—aber wenn man wahrhaft ein menschliches Wesen werden und der eigenen Existenz einen Sinn geben will, dann ist es essentiell, ein gutes Herz zu haben.

— Dalai Lama

Eine kleine Geschichte über die Stille

Ein Mönch hatte sich in die Einsamkeit zurückgezogen, um in der Abgeschiedenheit vom lärmenden Leben seine Zeit der Meditation und dem Gebet widmen zu können. Einmal kam ein Wanderer zu seiner Einsiedelei und bat ihn um etwas Wasser. Der Mönch ging mit ihm zur Zisterne, um das Wasser zu schöpfen. Dankbar trank der Fremde, und etwas vertrauter geworden bat er den Mönch, ihm eine Frage stellen zu dürfen: „Sag mir, welchen Sinn siehst du in deinem Leben in der Stille?“ Der Mönch wies mit einer Geste auf das aufgewühlte Wasser der Zisterne und sagte: „Schau auf das Wasser! Was siehst du?“ Der Wanderer schaute tief in die Zisterne, dann hob er den Kopf und sagte: „Ich sehe nichts.“ Nach einer kleinen Weile forderte der Mönch ihn abermals auf: „Schau auf das Wasser der Zisterne. Was siehst du jetzt?“ Noch einmal blickte der Fremde auf das Wasser und antwortete: „Jetzt sehe ich mich selbst!“ „Damit ist deine Frage beantwortet“, erklärte der Mönch. „Als du zum ersten Mal in die Zisterne schautest, war das Wasser vom Schöpfen unruhig, und du konntest nichts erkennen. Jetzt ist das Wasser ruhig – und das ist die Erfahrung der Stille: Man sieht und erkennt sich selbst!“

— Zen-Geschichte

Eine tiefere Strömung

Unser gesellschaftliches System bewegt sich gemäß einer tieferen Strömung, nämlich unserer zivilisatorischen Mythologie—die Geschichten, Bedeutungen, Wahrnehmungen und Vereinbarungen, die das ausmachen, was wir für Realität halten. Die Heilung der Welt muss und wird von außerhalb der Mythologie der Trennung kommen—die uns in die gegenwärtige Sackgasse geführt hat.

— Charles Eisenstein, Visionär & Philosoph (aus dem Buch „Klima: Eine neue Perspektive„)

Flugsamen

Am Teich sitzend
Schilfsamen lösen sich vom Kolben
seicht schwebend im Wind, wild tanzend
wie meine Gedanken
entschwinden sie in den endlosen Raum

— Nils Schmalenbach

Hazy Blue Mountain

Hazy blue mountain at a distance
How far away are you?

To me, you are right here
Closer than the tip of my nose

How could I ever believe
You were outside of me?

— Andreas Frickinger

Intimacy

The wind is coming
A range of trees in the distance
Waving welcome and goodbye
Your voice so intimate and close
Your smile echoing through my body

— Nils Schmalenbach

Keine Abkürzungen

Es gibt keine spirituellen Abkürzungen durch psychologisches Gelände.

— Akincano Weber, buddhistischer Lehrer

Leere Fülle

Fülle ist nur in dem Maße möglich,
in dem ich leer werden kann.         

Ayya Khema

My Dearest Belief

In the moment of death
Even if it comes with great force and fury
It will have its own strange beauty
And I will be ready
To surrender
To life

— Nils Schmalenbach

Patient Mountains

Looking down into the valley
Shapes of clouds seem numberless

Up here, the weather changes quickly
Sun, wind, clouds and rain
Conduct an endless symphony

The lake reflects without a preference
As patient mountains listen deeply

— Andreas Frickinger

Sein oder nicht sein

Sein oder nicht sein sind lediglich zwei gegensätzliche Ideen—sie sind nicht die Realität und sie beschreiben auch nicht die Realität.

— Thich Nhat Hanh, Zen-Meister

Selbstvergessen

Das Selbst zu verstehen bedeutet, das Selbst zu vergessen. Sich selbst zu vergessen, bedeutet, die eigene Nichtdualität mit der Welt zu erkennen. Mir wurde klar, dass Bewusstsein nichts anderes ist als Berge, Flüsse und die große, weite Erde, die Sonne und der Mond und die Sterne.

— Dogen, Zen-Meister, 13. Jhd.

Sommerspaziergang

Da ist er
Er kommt also von nirgendwo
und er geht nirgendwo hin
Zwei flackernde Lichter in der Ferne
bellende Hunde
warmer Wind auf der Haut
ein sicherer Stand auf der Erde
so friedlich – inmitten von Allem
Wenn das Herz aufgeht
schließt es nichts aus
und es fügt auch nichts Unnötiges hinzu
Da ist er
der Geschmack von Freiheit

Andreas Frickinger

True Silence

A noisy mountain river
Waves of sound
Dancing around trees
Miraculously entering my ears
No one here
To disturb the silence

— Andreas Frickinger

Was bewegt sich?

Zwei Mönche streiten sich:
Die Fahne bewegt sich!
Nein, der Wind bewegt sich!

Meister Hui Neng geht dazwischen:
Nicht der Wind, nicht die Fahne.
Der Verstand bewegt sich.

— Zen-Sprichwort

Was Meditation bedeutet

Meditation bedeutet nicht aus der Gesellschaft auszusteigen, der Gesellschaft zu entfliehen, sondern sich für einen Wiedereinstieg in die Gesellschaft vorzubereiten.

— Thich Nhat Hanh, Zen-Meister

Scroll to Top